(BYOD-)Workshop
90 min Unser gemeinsamer Workshop hat Animation und Trickfilm als Technik zum Thema.
Optional kann sehr gerne ein digitales Gerät, z.B. auch mit vorinstallierter Software (z.B. StopMotion Studio oder DaVinciResolve –) mitgebracht werden.
Wer kein Gerät hat, oder keines extra mitnehmen will, kann unsere gemeinsame Aktion auch mit dem Präsentationsgerät (großes iPad) für Aufnahme und Schnitt in der Software wechselseitig bedienen oder einfach bei den digitalen ‚Klicks‘ hinter der Kamera zuschauen, während wir alle als Akteure vor der Kamera agieren - mit unseren Haltungen, die wir einnehmen zum jeweils kurzen Photo als videoSTILL.
Verschiedene für Montage bzw. Schnitt und Aufnahme-Settings als auch Unterrichts- bzw. Lehrplan-Bezüge besprechen wir dann im Plenum zum Abschluss unserer kollaborativen Geste/Aktion.
90 min Unser gemeinsamer Workshop hat Animation und Trickfilm als Technik zum Thema.
Optional kann sehr gerne ein digitales Gerät, z.B. auch mit vorinstallierter Software (z.B. StopMotion Studio oder DaVinciResolve –) mitgebracht werden.
Wer kein Gerät hat, oder keines extra mitnehmen will, kann unsere gemeinsame Aktion auch mit dem Präsentationsgerät (großes iPad) für Aufnahme und Schnitt in der Software wechselseitig bedienen oder einfach bei den digitalen ‚Klicks‘ hinter der Kamera zuschauen, während wir alle als Akteure vor der Kamera agieren - mit unseren Haltungen, die wir einnehmen zum jeweils kurzen Photo als videoSTILL.
Verschiedene für Montage bzw. Schnitt und Aufnahme-Settings als auch Unterrichts- bzw. Lehrplan-Bezüge besprechen wir dann im Plenum zum Abschluss unserer kollaborativen Geste/Aktion.
videoSTILL – Workshop am Kunstpädagogischen Tag (KPT) zum Motto ‘Blicke verschieben – Perspektiven wechseln’
Universität Augsburg, Fakultät für Kunstpädagogik (BDK Bayern) |
Sonnja Genia Riedl
2026-10-16
Atelier Plastik/Skulptur R. 2070, 13-15h, BYOB
Programm des KPT auf bdk-online.info/by
videoSTILL als kollaborative Geste
Im Kunstunterricht lohnt es sich, das komplexe Medium Film auf wenige Phasenbilder einer Bewegungssequenz zu reduzieren, um Filmsprache zu lernen. Es ist spannend, diese kurze Bewegung mit dauernd wechselnden Figuren, z.B. einer ganzen Klasse, darzustellen, die nur dann in schneller Abfolge schlüssig als EINE filmische und gestische Bewegung interpretiert werden kann, wenn die einzelnen Bewegungsphasen, die aufeinander folgen, jeweils ähnlich genug sind, aber nicht identisch.
sonnjagenia. human avatar passing inverse turing test doing nothing but breathing meditation (Detail), ‘XR-Hub - Deutsches Museum München, ‘Contingent Avatars’, im Seminar von Prof. Dr. Boris Cuchovic/LMU Kunstgeschichte, 2025
Türschild, ‘I want AI to do laundry and dishes so I can do art and writing, not AI to do art and writing so I can do laundry and dishes.’ AdBK, Sekretariat für Kunstpädagogik, 2025.
Unsere gemeinsame Aktion steht unter dem Motto „videoSTILL“ und reflektiert sowohl unsere Wahrnehmung im eigenen Blick, als auch das Stillhalten in einer Haltung bzw. die Unbewegtheit statischer Phasenfotos, die passend fotografiert und zusammengesetzt somit eine kurze Filmsequenz als Trickanimation ergeben können, obwohl sich die Personen der Bilder permanent ändern. Wir entscheiden uns gemeinsam für zwei unterschiedliche Haltungen, die den Anfangs- und Endpunkt einer Geste markieren, die wir als Gruppe darstellen wollen.
Im zweiten Teil unserer Aktion stellen wir uns alle gleichzeitig so auf, dass gemeinsam eine möglichst gute Phasenverteilung von den zwei dann ineinander übergehenden Haltungen erreicht wird.
Diese figurative Portrait- oder Bewegungsfolge als skulpturale Performance vermischt unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten somit zu einer kurzen, kollaborativen Geste.
Im dritten Teil unserer Aktion erfassen wir die fotografierten Phasenfotos mit einem digitalen Gerät (z.B. Tablet) in einem dort installierten Animationsprogramm (z.B. StopMotion Studio oder DaVinci Resolve), und sortieren die einzelnen Bilder so, dass sie eine möglichst fließende filmische Animation ergeben. Die Trickanimation exportieren wir als kurze Sequenz und betrachten die filmische visuelle Wirkung.
Storyboard für den Kurzfilm Modern Society. © Waranya Renner und Jasmin Golz. Kooperation Sounddesign Robert Langer/ tangible waves.
In einer weiteren Unterrichtsphase könnte ein solch entstandener Clip dann mit Sprache oder Musik in einer Audio-Aufnahme experimentell vertont werden.
In einer abschließenden Reflexion werden wir die Mediendaten gemeinsam nach Absprache löschen, und die Herausforderungen und Variationsmöglichkeiten einer solchen Unterrichtseinheit als Doppelstunde für den Kunstunterricht in verschiedenen Schularten und Schulstufen beleuchten.
Photos: sonnjagenia
︎Apps
︎︎︎Stop Motion Studio (free)
︎︎︎DaVinci Resolve (download free, mit Registrierung)
︎Material/Handout ︎
Filmanalyse [.pdf]
︎︎︎.pdfs intern | edulogo
Film und Filmskizzen
videoSTILL Präsentation
︎Links︎︎︎crossmedia-wettbewerb.de
[crossmedia | ‘creative film’]
︎︎︎ br.de/crossmedia (scroll︎︎︎ ‘Rückblick und Impressionen’)
︎︎︎ dokfest-muenchen.de/DOK_education
︎︎︎isb.bayern.de/fileadmin/user_upload/Gymnasium/Faecher/Theater_Film/hr_film_online.pdf | Handreichung Film ISB
︎Literatur ︎
Simanowski, Roberto, Die Sprachmachine, 2025
Tegmark, Max, Life 3.0, 2017
Orwell, George, 1984, 1949
Mögliche didaktische Fragen
Weitere Fortbildungsmöglichkeit
︎︎︎Fachtag Film “Doppelstunde Film”
Bavaria Filmstadt München
am 23.10.2026 | via FIBS bzw. SchulkinoWoche Bayern/Anmeldung
Der Kunstpädagogische Tag mit dem Titel „Blicke verschieben – Perspektiven wechseln“ richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten, die das Fach Kunst und/ oder Werken/ Textiles Gestalten unterrichten.
Unter dem Motto „Blicke verschieben – Perspektiven wechseln“ erhalten Lehrkräfte diverse Anregungen theoretischer wie praktischer Art für eigene Blickverschiebungen und Perspektivwechsel sowie für ihre Unterrichtspraxis. Die Workshops regen zum probeweisen Einnehmen ungewöhnlicher oder fremder Denkmodelle an, was es ermöglicht, nicht nur Kontexte anderer Bildwelten kennenzulernen, sondern auch eigene bildnerisch-ästhetische Prägungen zu erkennen. Mit verschiedenen produktiven sowie rezeptiven Verfahren sollen Blickverschiebungen und Perspektivwechsel initiiert werden, wodurch inhaltlich andere Positionen zum Vorschein kommen werden. Dies setzt die Bereitschaft voraus, den eigenen Standpunkt und das eigene Vorgehen zu hinterfragen, Differenzen wahrzunehmen und sich auf neue Sichtweisen – inhaltlich, bildnerisch, transmedial – einzulassen. Die Workshops aus verschiedenen Lernbereichen (Grafik/ Druckgrafik/ Farbe/ Szenisches Spiel/ räumliches und mediales Gestalten/ Werken/ Architektur) sollen zu einer bewussten bildnerischen Transformation von inhaltlichen Kontexten mit Hilfe verschiedener künstlerischer Verfahren anregen. So können Wechselwirkungen und Vermischungen zwischen verschiedenen Gegenstandsfeldern, Disziplinen oder (Sub-)Kulturen aufgedeckt sowie soziokulturelle oder transmediale Strukturen sichtbar gemacht werden. Gezielte Perspektivwechsel und Blickverschiebungen können anregen, Erfahrungen des Andersartigen aktiv zu gestalten, hybride (Selbst-)Bilder zu entdecken, zu inszenieren und zu reflektieren sowie Utopien für „neue Räume“ zu entwickeln (Frieden, Gerechtigkeit, Achtung usw.) – als gesellschaftliche Chance für ein tolerantes und friedliches Miteinander.
Der Kunstpädagogische Tag möchte Lehrkräfte dazu anzuregen, andere Blickwinkel auf ein Thema, auf einen Gegenstand, eine Handlung oder auch auf eine komplexe Problemlage einzunehmen, das Umdenken sowie Ambiguitätstoleranz zu üben, ebenso wie Humor einzusetzen und flexibel zu reagieren.
Lehrkräfte aller Schularten, die das Fach Kunst und/ oder Werken/ Textiles Gestalten unterrichten, haben im Rahmen des Kunstpädagogischen Tags die Möglichkeit, sich mit dem Motto "Blicke verschieben - Perspektiven wechseln" theoretisch sowie praktisch ausienanderzusetzen. Drei Vorträge am Vormittag sollen das Thema ausloten, wobei kunstpädagogische Konzepte zu Antidiskriminierung, zur ästhetisch-politischen Dimension des Designs und zum Perspektivwechsel als Motor transkultureller Kompetenz vorgestellt werden. Die Lehrkräfte können am Nachmittag aus ca. 25 verschiedenen Workshops wählen. In diesen Workshops aus den verschiedenen Lernbereichen (Grafik/ Druckgrafik/ Farbe/ Szenisches Spiel/ räumliches und mediales Gestalten/ Werken/ Architektur) wird das Thema praxisorientiert für den Unterricht aufbereitet und mit verschiedenen Werkstoffen umgesetzt bzw. rezeptiv erarbeitet. Ziel ist es, neue Impulse und Ideen für den eigenen Unterricht zu erhalten.
zu “videoSTILL”
Weitere Informationen zum Workshop:
Ablauf der Photosequenz
Wir suchen in unserem Raum eine Stelle mit gutem Licht und optisch möglichst ruhigem Hintergrund. Mit der “freeze”-Technik zur Suche einer interessanten Perspektive für ein Foto werden wir uns in einigen dieser Positionen an dieser Stelle als ganze Person z.B. mit einem (Tablet-)Gerät fotografieren. Wir entscheiden uns dann für zwei dieser Haltungen als Anfangs- und Endpunkt einer gemeinsamen Geste.
Welche Haltungen werden wir jeweils einnehmen und welche Geste gemeinsam darstellen? Möglicherweise begeben wir uns ja in eine Haltung der Stille und Bewegungslosigkeit einer kollaborativen Kontemplation als humane Avatare inmitten der sich laufend steigernden Beschleunigung uns permanent überwachenden automatisierten KI-Maschinen?
vgl.
Phasenfiguren - Fachtag ‘Doppelstunde Film’
‘Contingent Avatars’ - LMU Kunstgeschichte/ XR Hub Deutsches Museum
Alternative II:
Die Akteurgruppe der Teilnehmenden positioniert sich im Kreis in verschiedenen Haltungen, welche zusammen Phasen einer gemeinsamen Geste als figurative Portrait- oder Bewegungsfolge und skulpturale Performance ergeben. Eine Person im Zentrum dieses Geschehens fotografiert dokumentierende Phasenbilder unserer Geste(n) für eine serielle Präsentation bzw. gemeinsame Weiterbearbeitung im BYOD-Modus unter dem Motto „videoSTILL“ als (un)-bewegte Videoclips oder dokumentarische Fotografien humaner Avatare. Welches aktuelle (trans)-kulturelle Themenfeld werden wir mit welcher Geste unserer kollaborativen Aktion adressieren? Accessoires hierfür können mitgebracht oder vor Ort gezeichnet, geschrieben und gefunden werden. Storytelling, Dramaturgie, Einstellungsgrößen und Perspektive werden reflektiert. Vor welchem (KI)-Hintergrund positionieren wir uns jeweils wie? Beziehungen zueinander werden anhand einer Figur/Grund-Thematik im Zeitalter von ai cinema unserer Post-Truth-Ära untersucht. Im Kontext von (de)-generierten Bildwelten verborgener Hintergründe und Trainingsdaten werden verschiedene Modelle (KI der ByCS-Lernplattformx, ByLKI, fobizz) gemeinsam getestet, diskutiert und kurze kommentierende Texte verfasst. Womöglich ist ein Innehalten im Testen der neuen faszinierenden Möglichkeiten oder gar eine partielle menschliche Verweigerungshaltung in kontemplativer Stille inmitten der Datenströme von Maschinenkommunikation als inverser Turing-Test diskussionsleitend. Daher der Arbeitstitel videoSTILL.
Grundlagen zum Produzieren/Analysieren eines Films werden gemeinsam abschliessend noch angesprochen - mit Hinweisen für vertiefende Literatur und Fortbildungsmöglichkeit zu dem Thema.
︎glossar Film
Animation
Ausstattung/Accessoires
Charakterisierung/Character Design
Choreographie
Dialog
Dokumentarfilm
Dramaturgie
Drehbuch
Einstellungsgrößen
Fiktionaler Film
Kamera
Kleidung/Kostüm
Licht
Montage/ Schnitt
Musik
Schauspiel
Storyboard
Szenenbild
Weitere Links
︎︎︎Atelier Plastik/Skulptur 2070, uni-augsburg.de
︎︎︎Künstliche Intelligenz (KI) und Kunstunterricht | BDK, Postdigitale Kunstpädagogik
︎︎︎de.wikipedia.org/wiki/Paul_Virilio | ‘Rasender Stillstand’, Essay 1992
Weitere Literatur
Crawford, Kate, Atlas of AI, Yale University Press, 2021
bzw. anatomyof.ai und calculatingempires.net
Grünberger, Christoph, THE AGE OF DATA. Embracing algorithms in Art & Design, niggli Verlag, 2022
bzw. theageofdata.net
Lamb, Hilary; Joel Levy; Dr. Claire Quigley, Künstliche Intelligenz: Simply, DK London. Penguin Random House, 2024
Manovich, Lev, Cultural Analytics, MIT Press, 2020
Meyer, Roland, Gesichtserkennung: Digitale Bildkulturen, Wagenbach-Verlag, 2021
Meyer, Roland, Operative Portraits: Eine Bildgeschichte der Identifizierbarkeit von Lavater bis Facebook, 2019
film.uzh.ch/de/team/professuren/meyer.html
Möllenhoff, Volker, volkermoellenhoff.de
Pasquinelli, Matteo, Das Auge des Meisters. Eine Sozialgeschichte Künstlicher Intelligenz, Unrast-Verlag, 2024
Steyerl, Hito, In Defense o the poor image, 2009
Universität Augsburg, Fakultät für Kunstpädagogik (BDK Bayern) |
Sonnja Genia Riedl
2026-10-16
Atelier Plastik/Skulptur R. 2070, 13-15h, BYOB
Programm des KPT auf bdk-online.info/by
videoSTILL als kollaborative Geste
Im Kunstunterricht lohnt es sich, das komplexe Medium Film auf wenige Phasenbilder einer Bewegungssequenz zu reduzieren, um Filmsprache zu lernen. Es ist spannend, diese kurze Bewegung mit dauernd wechselnden Figuren, z.B. einer ganzen Klasse, darzustellen, die nur dann in schneller Abfolge schlüssig als EINE filmische und gestische Bewegung interpretiert werden kann, wenn die einzelnen Bewegungsphasen, die aufeinander folgen, jeweils ähnlich genug sind, aber nicht identisch.
Türschild, ‘I want AI to do laundry and dishes so I can do art and writing, not AI to do art and writing so I can do laundry and dishes.’ AdBK, Sekretariat für Kunstpädagogik, 2025.
Unsere gemeinsame Aktion steht unter dem Motto „videoSTILL“ und reflektiert sowohl unsere Wahrnehmung im eigenen Blick, als auch das Stillhalten in einer Haltung bzw. die Unbewegtheit statischer Phasenfotos, die passend fotografiert und zusammengesetzt somit eine kurze Filmsequenz als Trickanimation ergeben können, obwohl sich die Personen der Bilder permanent ändern. Wir entscheiden uns gemeinsam für zwei unterschiedliche Haltungen, die den Anfangs- und Endpunkt einer Geste markieren, die wir als Gruppe darstellen wollen.
Im zweiten Teil unserer Aktion stellen wir uns alle gleichzeitig so auf, dass gemeinsam eine möglichst gute Phasenverteilung von den zwei dann ineinander übergehenden Haltungen erreicht wird.
Diese figurative Portrait- oder Bewegungsfolge als skulpturale Performance vermischt unsere unterschiedlichen Persönlichkeiten somit zu einer kurzen, kollaborativen Geste.
Im dritten Teil unserer Aktion erfassen wir die fotografierten Phasenfotos mit einem digitalen Gerät (z.B. Tablet) in einem dort installierten Animationsprogramm (z.B. StopMotion Studio oder DaVinci Resolve), und sortieren die einzelnen Bilder so, dass sie eine möglichst fließende filmische Animation ergeben. Die Trickanimation exportieren wir als kurze Sequenz und betrachten die filmische visuelle Wirkung.
Storyboard für den Kurzfilm Modern Society. © Waranya Renner und Jasmin Golz. Kooperation Sounddesign Robert Langer/ tangible waves.
In einer weiteren Unterrichtsphase könnte ein solch entstandener Clip dann mit Sprache oder Musik in einer Audio-Aufnahme experimentell vertont werden.
In einer abschließenden Reflexion werden wir die Mediendaten gemeinsam nach Absprache löschen, und die Herausforderungen und Variationsmöglichkeiten einer solchen Unterrichtseinheit als Doppelstunde für den Kunstunterricht in verschiedenen Schularten und Schulstufen beleuchten.
︎Apps
︎︎︎Stop Motion Studio (free)
︎︎︎DaVinci Resolve (download free, mit Registrierung)
︎Material/Handout ︎
Filmanalyse [.pdf]
︎︎︎.pdfs intern | edulogo
Film und Filmskizzen
videoSTILL Präsentation
︎Links︎︎︎crossmedia-wettbewerb.de
[crossmedia | ‘creative film’]
︎︎︎ br.de/crossmedia (scroll︎︎︎ ‘Rückblick und Impressionen’)
- br.de/medienkompetenzprojekte/inhalt/crossmedia/crossmedia-2025-gewinnerbeitraege-creative-film-100.html
- br.de/medienkompetenzprojekte/inhalt/crossmedia/crossmedia-2024-gewinnerbeitraege-creative-film-100.html
- br.de/medienkompetenzprojekte/inhalt/crossmedia/crossmedia-2023-preistraeger-creative-film-100.html
- br.de/medienkompetenzprojekte/inhalt/crossmedia/crossmedia-2021-preistraeger-short-film-102.html
- br.de/medienkompetenzprojekte/inhalt/crossmedia/crossmedia-2025-gewinnerbeitraege-music-sound-clip-100.html
- br.de/medienkompetenzprojekte/inhalt/crossmedia/crossmedia-2024-gewinnerbeitraege-music-sound-clip-100.html
- br.de/medienkompetenzprojekte/inhalt/crossmedia/crossmedia-2023-gewinner-music-sound-clip-100.html
- br.de/medienkompetenzprojekte/inhalt/crossmedia/crossmedia-2022-preistraeger-musik-sound-clip-100.html
- br.de/medienkompetenzprojekte/inhalt/crossmedia/crossmedia-2021-preistraeger-musik-sound-clip-100.html
︎︎︎ dokfest-muenchen.de/DOK_education
︎︎︎isb.bayern.de/fileadmin/user_upload/Gymnasium/Faecher/Theater_Film/hr_film_online.pdf | Handreichung Film ISB
︎Literatur ︎
Simanowski, Roberto, Die Sprachmachine, 2025
Tegmark, Max, Life 3.0, 2017
Orwell, George, 1984, 1949
Mögliche didaktische Fragen
- Wie verwenden wir die einzelnen Phasenbilder für eine filmische Sequenz im Stil von Eadweard Muybridge?
- Wie verwenden wir die einzelnen Phasenbilder für eine Gesamtschau der transparent überlagerten Phasenbilder in einem einzelnen Bild im Stil von Étienne-Jules Marey?
Weitere Fortbildungsmöglichkeit
︎︎︎Fachtag Film “Doppelstunde Film”
Bavaria Filmstadt München
am 23.10.2026 | via FIBS bzw. SchulkinoWoche Bayern/Anmeldung
Der Kunstpädagogische Tag mit dem Titel „Blicke verschieben – Perspektiven wechseln“ richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten, die das Fach Kunst und/ oder Werken/ Textiles Gestalten unterrichten.
Unter dem Motto „Blicke verschieben – Perspektiven wechseln“ erhalten Lehrkräfte diverse Anregungen theoretischer wie praktischer Art für eigene Blickverschiebungen und Perspektivwechsel sowie für ihre Unterrichtspraxis. Die Workshops regen zum probeweisen Einnehmen ungewöhnlicher oder fremder Denkmodelle an, was es ermöglicht, nicht nur Kontexte anderer Bildwelten kennenzulernen, sondern auch eigene bildnerisch-ästhetische Prägungen zu erkennen. Mit verschiedenen produktiven sowie rezeptiven Verfahren sollen Blickverschiebungen und Perspektivwechsel initiiert werden, wodurch inhaltlich andere Positionen zum Vorschein kommen werden. Dies setzt die Bereitschaft voraus, den eigenen Standpunkt und das eigene Vorgehen zu hinterfragen, Differenzen wahrzunehmen und sich auf neue Sichtweisen – inhaltlich, bildnerisch, transmedial – einzulassen. Die Workshops aus verschiedenen Lernbereichen (Grafik/ Druckgrafik/ Farbe/ Szenisches Spiel/ räumliches und mediales Gestalten/ Werken/ Architektur) sollen zu einer bewussten bildnerischen Transformation von inhaltlichen Kontexten mit Hilfe verschiedener künstlerischer Verfahren anregen. So können Wechselwirkungen und Vermischungen zwischen verschiedenen Gegenstandsfeldern, Disziplinen oder (Sub-)Kulturen aufgedeckt sowie soziokulturelle oder transmediale Strukturen sichtbar gemacht werden. Gezielte Perspektivwechsel und Blickverschiebungen können anregen, Erfahrungen des Andersartigen aktiv zu gestalten, hybride (Selbst-)Bilder zu entdecken, zu inszenieren und zu reflektieren sowie Utopien für „neue Räume“ zu entwickeln (Frieden, Gerechtigkeit, Achtung usw.) – als gesellschaftliche Chance für ein tolerantes und friedliches Miteinander.
Der Kunstpädagogische Tag möchte Lehrkräfte dazu anzuregen, andere Blickwinkel auf ein Thema, auf einen Gegenstand, eine Handlung oder auch auf eine komplexe Problemlage einzunehmen, das Umdenken sowie Ambiguitätstoleranz zu üben, ebenso wie Humor einzusetzen und flexibel zu reagieren.
Lehrkräfte aller Schularten, die das Fach Kunst und/ oder Werken/ Textiles Gestalten unterrichten, haben im Rahmen des Kunstpädagogischen Tags die Möglichkeit, sich mit dem Motto "Blicke verschieben - Perspektiven wechseln" theoretisch sowie praktisch ausienanderzusetzen. Drei Vorträge am Vormittag sollen das Thema ausloten, wobei kunstpädagogische Konzepte zu Antidiskriminierung, zur ästhetisch-politischen Dimension des Designs und zum Perspektivwechsel als Motor transkultureller Kompetenz vorgestellt werden. Die Lehrkräfte können am Nachmittag aus ca. 25 verschiedenen Workshops wählen. In diesen Workshops aus den verschiedenen Lernbereichen (Grafik/ Druckgrafik/ Farbe/ Szenisches Spiel/ räumliches und mediales Gestalten/ Werken/ Architektur) wird das Thema praxisorientiert für den Unterricht aufbereitet und mit verschiedenen Werkstoffen umgesetzt bzw. rezeptiv erarbeitet. Ziel ist es, neue Impulse und Ideen für den eigenen Unterricht zu erhalten.
zu “videoSTILL”
Weitere Informationen zum Workshop:
Ablauf der Photosequenz
Wir suchen in unserem Raum eine Stelle mit gutem Licht und optisch möglichst ruhigem Hintergrund. Mit der “freeze”-Technik zur Suche einer interessanten Perspektive für ein Foto werden wir uns in einigen dieser Positionen an dieser Stelle als ganze Person z.B. mit einem (Tablet-)Gerät fotografieren. Wir entscheiden uns dann für zwei dieser Haltungen als Anfangs- und Endpunkt einer gemeinsamen Geste.
Welche Haltungen werden wir jeweils einnehmen und welche Geste gemeinsam darstellen? Möglicherweise begeben wir uns ja in eine Haltung der Stille und Bewegungslosigkeit einer kollaborativen Kontemplation als humane Avatare inmitten der sich laufend steigernden Beschleunigung uns permanent überwachenden automatisierten KI-Maschinen?
vgl.
Phasenfiguren - Fachtag ‘Doppelstunde Film’
‘Contingent Avatars’ - LMU Kunstgeschichte/ XR Hub Deutsches Museum
Alternative II:
Die Akteurgruppe der Teilnehmenden positioniert sich im Kreis in verschiedenen Haltungen, welche zusammen Phasen einer gemeinsamen Geste als figurative Portrait- oder Bewegungsfolge und skulpturale Performance ergeben. Eine Person im Zentrum dieses Geschehens fotografiert dokumentierende Phasenbilder unserer Geste(n) für eine serielle Präsentation bzw. gemeinsame Weiterbearbeitung im BYOD-Modus unter dem Motto „videoSTILL“ als (un)-bewegte Videoclips oder dokumentarische Fotografien humaner Avatare. Welches aktuelle (trans)-kulturelle Themenfeld werden wir mit welcher Geste unserer kollaborativen Aktion adressieren? Accessoires hierfür können mitgebracht oder vor Ort gezeichnet, geschrieben und gefunden werden. Storytelling, Dramaturgie, Einstellungsgrößen und Perspektive werden reflektiert. Vor welchem (KI)-Hintergrund positionieren wir uns jeweils wie? Beziehungen zueinander werden anhand einer Figur/Grund-Thematik im Zeitalter von ai cinema unserer Post-Truth-Ära untersucht. Im Kontext von (de)-generierten Bildwelten verborgener Hintergründe und Trainingsdaten werden verschiedene Modelle (KI der ByCS-Lernplattformx, ByLKI, fobizz) gemeinsam getestet, diskutiert und kurze kommentierende Texte verfasst. Womöglich ist ein Innehalten im Testen der neuen faszinierenden Möglichkeiten oder gar eine partielle menschliche Verweigerungshaltung in kontemplativer Stille inmitten der Datenströme von Maschinenkommunikation als inverser Turing-Test diskussionsleitend. Daher der Arbeitstitel videoSTILL.
Grundlagen zum Produzieren/Analysieren eines Films werden gemeinsam abschliessend noch angesprochen - mit Hinweisen für vertiefende Literatur und Fortbildungsmöglichkeit zu dem Thema.
︎glossar Film
Animation
Ausstattung/Accessoires
Charakterisierung/Character Design
Choreographie
Dialog
Dokumentarfilm
Dramaturgie
Drehbuch
Einstellungsgrößen
Fiktionaler Film
Kamera
Kleidung/Kostüm
Licht
Montage/ Schnitt
Musik
Schauspiel
Storyboard
Szenenbild
Weitere Links
︎︎︎Atelier Plastik/Skulptur 2070, uni-augsburg.de
︎︎︎Künstliche Intelligenz (KI) und Kunstunterricht | BDK, Postdigitale Kunstpädagogik
︎︎︎de.wikipedia.org/wiki/Paul_Virilio | ‘Rasender Stillstand’, Essay 1992
Weitere Literatur
Crawford, Kate, Atlas of AI, Yale University Press, 2021
bzw. anatomyof.ai und calculatingempires.net
Grünberger, Christoph, THE AGE OF DATA. Embracing algorithms in Art & Design, niggli Verlag, 2022
bzw. theageofdata.net
Lamb, Hilary; Joel Levy; Dr. Claire Quigley, Künstliche Intelligenz: Simply, DK London. Penguin Random House, 2024
Manovich, Lev, Cultural Analytics, MIT Press, 2020
Meyer, Roland, Gesichtserkennung: Digitale Bildkulturen, Wagenbach-Verlag, 2021
Meyer, Roland, Operative Portraits: Eine Bildgeschichte der Identifizierbarkeit von Lavater bis Facebook, 2019
film.uzh.ch/de/team/professuren/meyer.html
Möllenhoff, Volker, volkermoellenhoff.de
Pasquinelli, Matteo, Das Auge des Meisters. Eine Sozialgeschichte Künstlicher Intelligenz, Unrast-Verlag, 2024
Steyerl, Hito, In Defense o the poor image, 2009
